09.10.2011

Wallace Tripp




Noch ein sehr guter – in Deutschland vergessener – Illustrator, der allerdings kein Deutscher ist: Wallace Tripp. Die beiden Bilder stammen aus dem Buch Kaninchen Kasimir, auf deutsch erstmals 1971 erschienen. Tripp schafft ein interessantes Kunststück. Er vermenschlicht die Tierfiguren stark, trotzdem wirken sie sehr realistisch gezeichnet. Bei allen Illustratoren, die ich hier vorstelle sind übrigens nicht nur die Bilder von hoher Qualität, sondern auch die dazugehörigen Texte. Das gilt auch für dieses Buch. Ein amazon-Rezensent zählt es sogar zu den "besten Kinderbüchern überhaupt". Leider ist das Cover der dtv-Ausgabe nicht sehr ansprechend. Aber man fragt sich trotzdem, warum solche guten Bücher wie Kaninchen Kasimir vom Markt genommen werden und dann leider für immer verschwinden.

Kaninchen Kasimir ist die Geschichte eines verhinderten Staatsstreichs. Eine Bande unter der Führung von Nerz Negenwald will die Macht in dem kleinen Heimatstädtchen von Kasimir übernehmen. Das pummelige Kaninchen und seine Freunde können die Machtergreifung jedoch verhindern.

Auf dem Bild oben wird ein Befreiungsplan für Kasimir, Lemming Leonhard und Biber Bigelow geschmiedet. Unten läuten Otter und Ziesel die Sturmglocke um die Bevölkerung von Salemdorf vor dem Überfall der Bösewichte zu warnen.


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